Schnellstart
Neu bei VetteALDL? Diese acht Schritte führen Sie vom Download bis zu den ersten Fehlercodes und Live-Daten. Jeder Schritt verweist auf die ausführliche Erklärung weiter unten.
- Was Sie brauchen – eine Corvette von 1982–1995, einen Windows-Laptop und ein ALDL-Kabel, am besten das VetteALDL-Kabel (Das Kabel). Kein Auto zur Hand? Mit dem eingebauten Simulator können Sie alles ausprobieren (Simulator).
- Installieren –
VetteALDL-Setup-<version>.exeausführen und Install the FTDI cable driver (recommended) (FTDI-Kabeltreiber installieren) angehakt lassen. Administratorrechte sind nicht nötig (Installieren und aktualisieren). - Anstecken – das Kabel zuerst in den Laptop, dann in die ALDL-Buchse unter dem Armaturenbrett auf der Fahrerseite. Zündung EIN; der Motor darf stehen oder laufen (Mit dem Auto verbinden).
- Auto wählen – auf der Seite Verbindung Ihre Corvette aus der Fahrzeugliste wählen oder Auto-Erkennung drücken (Fahrzeuge und Auto-Erkennung).
- Verbinden – Kabeltreiber auf Automatisch (empfohlen) lassen und Verbinden drücken. Die Leuchte in der Titelleiste wird grün, sobald das ECM antwortet. Sie wird nicht grün? Dann die Verbindungsprüfung ausführen.
- Fehlercodes lesen – Fehlercodes → Fehlercodes jetzt lesen. Zu jedem Code gibt es eine verständliche Erklärung und unter Mehr einen Prüfablauf (Fehlercodes).
- Den Motor beobachten – Dashboard und Live-Daten zeigen jeden Wert mit seinem Normalbereich; LiveDoctor weist auf Werte hin, die nicht zusammenpassen, und bietet geführte Tests Schritt für Schritt an (Dashboard und Live-Daten, Geführte Tests).
- Hilfe holen – jede Verbindung wird aufgezeichnet. Wenn etwas nicht stimmt, Sitzungen & Support öffnen, ein Support-Paket erstellen und An das VetteALDL-Team senden drücken (Ein Problem melden).
Sicherheit: Vor jedem Stellgliedtest muss das Auto stehen, die Feststellbremse angezogen und das Getriebe in P/N sein. Tests auf der Straße nur mit einem Beifahrer, der den Laptop bedient.
Was VetteALDL ist
VetteALDL liest und prüft die Elektronik von Corvettes der Baujahre 1982–1995 mit einem Windows-Laptop über die ALDL-Diagnosebuchse des Autos: Live-Motordaten, Fehlercodes mit verständlichen Erklärungen und Tests, die Sie zum defekten Teil führen. Es besteht aus drei aufeinander abgestimmten Teilen, sodass als einzige Unbekannte Ihr Auto bleibt:
- Das VetteALDL-Kabel – ein USB-Kabel mit einem echten FTDI-Chip und einem Open-Collector-Treiber, der sich an der ALDL-Leitung genau wie die fahrzeugeigenen Module verhält (siehe Kabel).
- Der VetteFTDI-Treiber – unser eigener User-Space-Treiber für FTDI-Chips. Er spricht den Chip direkt über Microsofts WinUSB an, daher spielen FTDI-Treiberversionen, Sabotage an gefälschten Chips und 16 ms Latenz keine Rolle mehr. Das VetteALDL-Kabel braucht ihn nicht (es nutzt den signierten Treiber von FTDI); VetteFTDI ist für Kabel mit gefälschten Chips gedacht.
- Diese Anwendung – Live-Daten mit Normalbereichen; Fehlercodes von Motorsteuergerät (ECM), Karosseriecomputer (CCM), ABS/ASR und Airbag (SIR) mit Prüfabläufen; LiveDoctor und geführte Tests; Aufnahmen zum Abspielen; Stellgliedtests; Kombiinstrument-Diagnose; eine Verbindungsprüfung, ein Busmonitor und der virtuelle Tech 1 (GMs Tech-1-Scanner, emuliert). In sechs Sprachen, kostenlos, ohne Werbung und ohne Tracking.
Begriffe in diesem Handbuch: ECM = das Motorsteuergerät (bei 1994–95 nennt GM es PCM); Karosseriecomputer (CCM) = das Central Control Module der Fahrzeuge von 1990–96 (Karosseriefunktionen, Pass-Key, Kombiinstrument); Fehlercode = ein Fehler, den ein Steuergerät erkannt und gespeichert hat; Stellgliedtest = VetteALDL weist ein Steuergerät an, ein Bauteil ein- oder auszuschalten.
Das Fenster im Überblick
Das Menü links folgt dem Ablauf der Arbeit am Auto: verbinden, ansehen, diagnostizieren, testen. Passt eine Seite nicht zum gewählten Auto, steht das auf der Seite.
| Menü | Wofür |
|---|---|
| Verbindung | Auto und Kabel wählen und verbinden – Mit dem Auto verbinden |
| Dashboard, Live-Daten | Motorwerte als Rundinstrumente und als vollständige Tabelle mit Normalbereichen und Diagrammen – Dashboard und Live-Daten |
| Fehlercodes | Codes lesen, verstehen und löschen – Fehlercodes |
| LiveDoctor | Automatische Befunde und geführte Tests Schritt für Schritt – LiveDoctor, Geführte Tests |
| Aufnahmen | Jede frühere Verbindung abspielen – Aufnahmen |
| Karosserie & Schalter, ABS / ASR, Airbag (SIR) | Die übrigen Steuergeräte der Fahrzeuge von 1990–93 – Karosserie & Schalter, ABS / ASR, Airbag (SIR) |
| Stellglieder | Stellgliedtests: Lüfter, Relais, Leuchten und mehr schalten – Stellgliedtests |
| Kombiinstrument-Diagnose | Modulcodes im Kombiinstrument ablesen – Kombiinstrument-Diagnose |
| Virtueller Tech 1 | GMs Tech-1-Software mit Ihren eigenen Modul-Images ausführen – Virtueller Tech 1 |
| Hilfe, Einstellungen | Dieses Handbuch; Voreinstellungen, eigene Definitionen und Updates – Einstellungen |
| Werkzeuge | Verbindungsprüfung, Busmonitor, Kabel, Sitzungen & Support – unten im Menü eingeklappt; ein Klick auf Werkzeuge öffnet die Gruppe – Verbindungsprüfung, Busmonitor, Das Kabel, Sitzungen |
Die Titelleiste zeigt die Verbindungsleuchte und den Zustand (Mit dem Auto verbinden), den Chip EXPERTE, solange der Expertenmodus eingeschaltet ist, die Sprache (EN, PL, DE, ES, FR, IT), die Einheiten (°C km/h oder °F mph) und den Knopf ◐ für das Tag-/Nacht-Design. Eine Leiste oben auf der Seite erscheint, wenn die Live-Daten nicht zum gewählten Auto passen (automatische Prüfung); die Wiedergabeleiste unten erscheint, während eine Aufnahme läuft. Die Zahl neben LiveDoctor im Menü zählt dessen aktive Befunde, und kurze Meldungen erscheinen in der Ecke des Fensters. Spendieren Sie mir einen Kaffee unten im Menü öffnet die Unterstützerseite des Projekts in Ihrem Browser.
Installieren und aktualisieren
VetteALDL wird einmal auf Ihrem Windows-Laptop installiert; neuere Versionen installieren Sie einfach darüber, Ihre Daten bleiben erhalten.
- Das Installationsprogramm
VetteALDL-Setup-<version>.exevon vettealdl.com herunterladen. Beta-Versionen sind als Pre-Release gekennzeichnet; mit der Datei.sha256neben dem Installationsprogramm können Sie den Download prüfen. - Ausführen. Es installiert nur für Ihr Windows-Benutzerkonto (standardmäßig in
%LOCALAPPDATA%\Programs\VetteALDL) und braucht keine Administratorrechte. Optionen: Create a desktop shortcut (Desktop-Verknüpfung anlegen), Install the FTDI cable driver (recommended) (FTDI-Kabeltreiber installieren, empfohlen) – Windows fragt einmal nach der Erlaubnis, sonst ist nichts zu klicken – und Start VetteALDL when finished (VetteALDL danach starten). - VetteALDL öffnet sich in einem eigenen Fenster mit eigener, eingebauter Browser-Engine; es hängt nicht von Ihrem Webbrowser ab.
Aktualisieren: Nach Updates suchen unter Einstellungen → Über fragt bei vettealdl.com nach, ob es eine neuere Version gibt (nur wenn Sie den Knopf drücken), und bietet Herunterladen an. VetteALDL schließen und das neue Installationsprogramm über das alte laufen lassen – Ihre Sitzungen, Aufnahmen und Einstellungen bleiben erhalten.
Deinstallieren: Windows-Einstellungen → Apps oder Uninstall.exe im Programmordner. Ihre Daten in %LOCALAPPDATA%\VetteALDL bleiben erhalten, es sei denn, Sie haken Also delete my data (sessions, recordings, logs, settings) an (auch meine Daten löschen: Sitzungen, Aufnahmen, Logs, Einstellungen).
Fenster und Zoom: Das Fenster öffnet sich nie größer als der Bildschirm und merkt sich Größe, Position und Zoom. Strg +, Strg − und Strg + Mausrad zoomen, Strg 0 stellt die automatische Größe wieder her (mehr).
Mit dem Auto verbinden
Auf der Seite Verbindung wählen Sie Auto und Kabel und nehmen Kontakt mit dem Auto auf – öffnen Sie sie jedes Mal zuerst, wenn Sie am Auto arbeiten.
- Das Kabel in den Laptop und in die ALDL-Buchse unter dem Armaturenbrett auf der Fahrerseite stecken.
- Zündung EIN. Der Motor darf stehen oder laufen.
- Prüfen, ob unter Fahrzeug Ihr Auto gewählt ist. Das Feld unter der Liste zeigt Modelljahre, Motor, ECM, Maske, ALDL-Geschwindigkeit, Datenpin und ob der 10-kΩ-Widerstand A–B nötig ist (Fahrzeuge und Auto-Erkennung).
- Kabeltreiber auf Automatisch (empfohlen) lassen; bei eingestecktem Kabel steht dort Kabel gefunden (Kabeltreiber).
- Verbinden drücken. Die Kette unter der Leuchte wird Glied für Glied grün: Kabel → ALDL-Bus → ECM antwortet → Live-Daten. Sobald sie grün ist, Dashboard, Live-Daten oder Fehlercodes öffnen.
- Wenn Sie fertig sind, Trennen drücken – VetteALDL gibt den Bus an das Auto zurück.
Schlägt die Verbindung fehl oder bricht sie ab, bietet die Seite den Verbindungsablauf und die Verbindungsprüfung an; Verbindungsproblem? öffnet den Ablauf jederzeit. Verbindungsdetails zeigt die Zähler (Messwerte, Frames, Echo, Datenmüll, Zeitüberschreitungen, Rahmenfehler) und das Dienstprotokoll.
Die Kontrollleuchte
Die Leuchte in der Titelleiste funktioniert wie eine Warnleuchte im Kombiinstrument: grau = getrennt, gelb = Kabel geöffnet / Verbindungsaufbau (und während eine Aufnahme läuft), grün = das ECM antwortet und Daten fließen, rot = Kontakt verloren oder Fehler. Daneben steht der Zustand im Klartext – zum Beispiel Kabel OK – warte auf den Bus, ECM antwortet, Live-Daten, Empfange 160 Baud oder Kontakt zum ECM verloren – und, solange Daten fließen, wie der Bus übernommen wurde und wie viele Messwerte pro Sekunde ankommen.
Verbindungsablauf – beim ersten Mal oder nach einer Änderung
Mit einem neuen Kabel, einem neuen Laptop oder wenn sich etwas geändert hat, diese Schritte der Reihe nach ausführen. Dieselben Schritte stehen im Feld Verbindungsablauf unten auf der Seite Verbindung.
- Kabel auf der Werkbank – Kabel nur am Laptop, noch nicht am Auto → Verbindungsprüfung, Schritte 1 und 2.
- Im Fahrzeug, Zündung AUS – Kabel in die ALDL-Buchse unter dem Armaturenbrett (Fahrerseite) → Schritt 3 der Verbindungsprüfung.
- Zündung EIN (Motor aus) → Schritt 4 der Verbindungsprüfung. Dieser Schritt erkennt auch Ihr ECM (Auto-Erkennung).
- Kabeltreiber – die Schnittstelle auf Automatisch lassen. Das VetteALDL-Kabel hat einen echten FTDI-Chip: Sein Treiber kommt mit dem Installationsprogramm oder beim Einstecken des Kabels über Windows Update. Noch kein Treiber? Kabeltreiber installieren drücken – Windows fragt einmal nach der Erlaubnis. Nur gefälschte FTDI-Chips brauchen den erweiterten VetteFTDI-Modus (Kabeltreiber).
- Verbinden – Verbindung → Verbinden. Die grüne Leuchte bedeutet: Das ECM antwortet.
- Etwas funktioniert nicht? – Sitzungen & Support → Support-Paket erstellen und absenden (Ein Problem melden). Ihre Sitzung lässt sich Byte für Byte wiedergeben.
Fahrzeuge 1982–88 (160 Baud)
Die Motorsteuergeräte von 1982–88 senden ihre Daten langsam (160 Baud) auf Pin E, und die meisten senden die vollständige Datenliste nur mit einem 10-kΩ-Widerstand zwischen den ALDL-Pins A und B – das ist der Schalter am VetteALDL-Kabel. VetteALDL hört diesen ECMs nur zu (Zustand Empfange 160 Baud); sie lassen sich nicht ansteuern, daher gibt es keine Stellgliedtests. Siehe Brauche ich den 10-kΩ-Widerstand?
Den Bus mit dem Karosseriecomputer teilen (1990–95)
Bei Corvettes von 1990–95 teilen sich mehrere Steuergeräte die eine ALDL-Leitung, und der Karosseriecomputer (CCM) hat das Sagen: Er fragt das ECM etwa alle 200 ms nach Daten für das Kombiinstrument. VetteALDL muss sich mit ihm abwechseln. Die Strategie Auto regelt das von selbst; ändern Sie sie nur, wenn sich eine Verbindung seltsam verhält.
So funktioniert es: VetteALDL übernimmt den Bus so, wie es der zeitgenössische DataMaster tat – es wartet auf die Präsenzabfrage des CCM F0 56 F1 C9 und antwortet innerhalb von Millisekunden mit F1 56 08 B1. Während der Verbindung versorgt es Kombiinstrument und Klimasteuerung weiter mit Daten und gibt den Bus beim Trennen zurück (Mode 0). Lässt sich das CCM nicht stummschalten, läuft die App stattdessen im CCM-Zyklus mit („synchronisiert“ – langsamer, aber das Kombiinstrument funktioniert weiter).
Verbindung → Erweitert:
- Buszugriffsstrategie – Auto (CCM-Anmeldung → Stummschalten → Sync), Nur CCM-Anmeldung (wie DataMaster), Stummschalten mit dem Definitions-Makro (wie TunerPro), Nie stummschalten – im CCM-Zyklus mitlaufen (Kombiinstrument bleibt aktiv) oder Nur mithören (nie senden).
- Kombiinstrument und Klimasteuerung während der Verbindung weiter versorgen – standardmäßig eingeschaltet.
- Begrenzung der Abtastrate – so schnell wie möglich oder 10, 5 bzw. 2 Messwerte pro Sekunde.
- Kabel-Echo – ob VetteALDL erwartet, die eigenen Bytes zurückzuhören (Eindrahtkabel geben alles, was sie senden, als Echo zurück); auf auto lassen.
Motor bei bestehender Verbindung starten: erst den Motor starten und dann verbinden – oder beim Anlassen Nie stummschalten wählen, damit der Karosseriecomputer seinen normalen Datenaustausch mit dem ECM beibehält.
Simulator – üben ohne Auto
Wählen Sie Simulator (Demo, ohne Fahrzeug) als Kabeltreiber, um sich mit einer virtuellen Corvette des gewählten Typs an einem virtuellen Bus zu verbinden. So lernen Sie die App zu Hause kennen oder üben mit der Verbindungsprüfung: Simulierte Situation spielt typische Fehler ein – Zündung aus, Datenleitung auf leerem Pin, vertauschte Leitungen, Masse nicht angeschlossen, ein Kabel mit TX direkt am Bus, ein 160-Baud-Fahrzeug, Datenmüll durch gefälschte FTDI-Chips, eine unterbrochene RX- oder TX-Leitung, elektrische Störungen oder ein Karosseriecomputer, der sendet, während das ECM tot ist. Simuliertes CCM befolgt Stummschaltung (Mode 8) legt fest, wie der simulierte Karosseriecomputer reagiert.
Kabeltreiber – welcher ist der richtige?
Windows braucht einen Treiber, um mit dem USB-Chip im Kabel zu sprechen. In fast allen Fällen findet Automatisch das Kabel und seinen Treiber selbst, und Sie brauchen nichts weiter.
Automatisch (empfohlen)
Kabeltreiber auf Automatisch (empfohlen) lassen: VetteALDL findet das Kabel selbst – zuerst über FTDIs eigenen Treiber, dann ein an WinUSB gebundenes Kabel (VetteFTDI), dann einen beliebigen USB-Seriell-COM-Port – und zeigt Kabel gefunden (oder Kabel von dieser Verbindung belegt); Neu suchen sucht erneut. Das VetteALDL-Kabel hat einen echten FTDI FT232R, und FTDIs von Microsoft signierter Treiber liegt VetteALDL bei: Das Installationsprogramm richtet ihn ein (eine Windows-Rückfrage, sonst nichts zu klicken), oder Sie drücken Kabeltreiber installieren auf der Seite Verbindung. Windows Update installiert ihn beim Einstecken des Kabels auch selbst, wenn der PC mit dem Internet verbunden ist. Mit dem FTDI-Treiber haben Sie 2 ms Latenz, exakt 8192 Baud, Meldung von Rahmenfehlern und eine EEPROM-Prüfung.
FTDI D2XX
Nutzt direkt FTDIs eigene D2XX-Bibliothek (wird mit dem FTDI-Treiber installiert) – das wählt Automatisch bei einem Kabel mit echtem FTDI-Chip. 2 ms Latenz und Meldung von Übertragungsfehlern.
COM-Port
COM-Port (FTDI VCP / andere) ist für andere USB-Seriell-Adapter (CH340, CP210x, PL2303), die 8192 Baud können. Bei einem FTDI-Adapter im COM-Port-Modus Geräte-Manager → Anschlüsse → USB Serial Port → Anschlusseinstellungen → Erweitert → Latency Timer auf 1 ms stellen; die Portliste zeigt die aktuelle Latenz.
VetteFTDI (erweitert – gefälschte FTDI-Chips)
Billige Kabel haben oft gefälschte FT232-Chips, die der aktuelle FTDI-Treiber ablehnt (Datenmüll oder totes Kabel). VetteFTDI ist unser eigener User-Space-Treiber: Er spricht über Microsofts WinUSB mit dem Chip und funktioniert daher mit echten und gefälschten Chips gleichermaßen, mit 1 ms Latenz und Meldung von Rahmenfehlern. Dafür muss das Kabel einmal mit dem beiliegenden Zadig (Akeo Consulting, GPLv3) an WinUSB gebunden werden:
- Auf der Seite Verbindung VetteFTDI – gefälschte FTDI-Chips (erweitert) wählen und VetteFTDI-Treiber installieren… → Zadig starten drücken. Windows fragt nach der Erlaubnis – mit Ja antworten.
- In Zadig Ihr Kabel wählen. Die USB-ID prüfen:
0403 6001(FT232R) oder0403 6015(FT231X/FT230X); ein vom FTDI-Treiber 2.11 „gebrickter“ Klon zeigt0403 0000– auch der ist richtig. Niemals Maus, Tastatur oder ein anderes Gerät wählen. - WinUSB ist bereits ausgewählt: Replace Driver (oder Install Driver) drücken und bis zu einer Minute warten.
- Zadig schließen, Neu suchen drücken und VetteFTDI wählen.
Solange WinUSB gebunden ist, hat das Kabel keinen COM-Port, daher können alte Programme (TunerPro, DataMaster) es nicht nutzen. Rückgängig machen: Geräte-Manager → USB-Geräte → Ihr Kabel → Gerät deinstallieren, „Treiber für dieses Gerät entfernen“ ankreuzen, dann das Kabel ab- und wieder anstecken.
Warum es bei alten Tools zur „Treiberlotterie“ kam
- Der FTDI-Treiber 2.11 (2014) hat die Produkt-ID gefälschter FT232RL-Chips auf 0000 umgeschrieben – das Kabel „verschwindet“.
- Der FTDI-Treiber 2.12 (2016) hat den Text „NON GENUINE DEVICE FOUND!“ in die Daten eingeschleust – Programme zeigten Datenmüll.
- Durch die Standardlatenz von 16 ms verpasst die CCM-Anmeldung der Corvette ihr Zeitfenster von wenigen Millisekunden.
- Viele Programme öffnen nur COM1–COM4 (DataMaster) oder COM1–COM9 (FreeScan, WinALDL).
VetteALDL umgeht all das, und die Verbindungsprüfung erkennt jedes dieser Probleme.
Fahrzeuge, Definitionen und Auto-Erkennung
Jedes Corvette-Motorsteuergerät sendet seine Daten in einem eigenen Aufbau, deshalb muss VetteALDL wissen, welches Ihr Auto hat: Wählen Sie Ihr Auto einmal aus der Liste, oder lassen Sie es von der Auto-Erkennung finden.
Eine Definition legt fest, wie die App mit einer ECM-Familie spricht und deren Daten dekodiert. Die eingebaute Corvette-Bibliothek deckt jede OBD1-Corvette ab; was VetteALDL über das Kabel lesen kann, hängt vom Auto ab:
| Auto (Definition) | Motordaten und Codes | Stellgliedtests | Karosseriecomputer | ABS/ASR | Airbag |
|---|---|---|---|---|---|
| 1982 und 1984 L83 Cross-Fire, 1985 L98 ($1F) | ✓ (160 Baud) | – | – | – | – |
| 1986 L98 ($32), 1987–88 L98 ($32B) | Daten (160 Baud); Codes über die Motorkontrollleuchte | – | – | – | – |
| 1989 L98 ($6E) | ✓ | ✓ | – | – | – |
| 1990–91 L98 ($8D) | ✓ | ✓ inkl. Karosseriecomputer | ✓ | Blinkcodes der Warnleuchte | ✓ |
| 1990–92 ZR-1 LT5 ($8E) | ✓ | ✓ inkl. ZR-1-Sekundärsystem und Karosseriecomputer | – | Blinkcodes der Warnleuchte (1990–91) | ✓ |
| 1992–93 LT1 ($DA2) | ✓ | ✓ inkl. Karosseriecomputer | ✓ | ✓ | ✓ |
| 1993–95 ZR-1 LT5 ($F0) | ✓ | – | – | – | – |
| 1994–95 LT1 ($EE) | ✓ | ✓ | – | Status und Codes mit den Motordaten | Status und Codes mit den Motordaten |
✓ = über das Kabel gelesen bzw. getestet. Wo die Tabelle „–“ oder eine Warnleuchte zeigt, erklärt die Kombiinstrument-Diagnose, wie Sie die Codes dieses Moduls im Kombiinstrument oder an seiner Warnleuchte ablesen.
Der Name im Stil „$8D“ ist die Maske – GMs Software-ID im PROM des ECM. Dieselbe ECM-Hardware läuft in verschiedenen Fahrzeugen mit unterschiedlichen Masken, und der Datenaufbau hängt von der Maske ab.
Die Auto-Erkennung (auf der Seite Verbindung, Zündung EIN) hört den Bus ab, versucht bei Bedarf 160 Baud, übernimmt höflich den Bus, sendet jede bekannte Datenanfrage und bewertet jede passende Definition danach, wie physikalisch plausibel die Werte aussehen (Batterie 10–16 V, Kühlmittel, MAP, TPS…). Sie zeigt ihren Fortschritt, eine Sicherheit und die besten Kandidaten mit einem Knopf Übernehmen. Geben Sie Modelljahr und Motor an, wenn zwei ECMs identisch antworten (z. B. LT1 und ZR-1 von 1992–93) – Ihre Angabe hat Vorrang.
Eine eigene TunerPro-.adx-Datei können Sie unter Einstellungen importieren; sie erscheint dann unter Eigene Definitionen.
Passt das gewählte Auto? (automatische Prüfung)
Mehrere Steuergeräte senden gleich lange Antworten mit anderem Aufbau – mit der falschen Definition gelesen bewegen sich die Zahlen weiter, sind aber Unsinn (z. B. 3000 U/min bei stehendem Motor). Während des Lesens dekodiert VetteALDL dieselben Bytes mit jeder Definition dieses Steuergeräts und behält die, deren Zahlen physikalisch Sinn ergeben. Ist die Wahl eindeutig, wechselt es selbst und sagt es Ihnen; sonst bietet eine Leiste oben auf der Seite Wechseln an. Stellgliedtests bleiben gesperrt, bis die Daten zum gewählten Auto passen. Bei stehendem Motor sehen ein LT1 von 1992 und ein ZR-1 gleich aus – wählen Sie Ihr Auto; sobald der Motor läuft, ist der Unterschied eindeutig.
VetteALDL warnt auch, wenn das ECM einen 10-kΩ-Widerstand oder eine Brücke zwischen A und B meldet, wenn die Daten unplausibel wirken oder wenn die Antwortlänge nicht zur Definition passt.
Mit dem GM Tech 1 abgeglichen
Die Motor- und Karosseriedefinitionen wurden Feld für Feld mit den Datenlisten von GMs eigener Tech-1-Software verglichen, die im Emulator von VetteALDL läuft: Falsche Umrechnungen und invertierte Statusbits der Community-Definitionen wurden korrigiert, jeder Fehlercode der ECMs von 1989–93 und des Karosseriecomputers von 1992–93 sitzt auf dem Bit, das GM verwendet, und die Daten von L83 (1984) und L98 (1985, 160 Baud) wurden auf dieselbe Weise geprüft. Details: docs/tech1-datalists.md im Projekt.
Verbindungsprüfung
Die Verbindungsprüfung findet heraus, warum eine Verbindung nicht funktioniert – PC, Treiber, Kabel, Stecker oder Auto – mit vier kurzen Tests, die der Reihe nach laufen. Nutzen Sie sie beim ersten Mal, mit einem neuen Kabel oder immer dann, wenn die Leuchte nicht grün wird.
- 1. Computer & Treiber – Kabel nur am PC. Listet Ports und USB-Chips auf, prüft die Treiber und das FTDI-EEPROM (invertierte Leitungen, „gebrickte“ PID) und versucht, das Kabel zu öffnen.
- 2. Kabel auf der Werkbank – Kabel am PC, nicht am Auto. Echotest: Jedes gesendete Byte muss sauber zurückkommen (findet unterbrochenes TX/RX, einen fehlenden Pull-up, ein 3,3-V-Board, Datenmüll durch den Treiber bei gefälschtem Chip).
- 3. Im Fahrzeug, Zündung AUS – liegt die Datenleitung auf einem Massepin (vertauschte Leitungen), ist die Leitung ruhig (fehlende Masse)?
- 4. Zündung EIN – Motor aus oder laufend; Modelljahr und Motor eingeben, falls bekannt. Gibt es Busverkehr, antwortet das ECM, welches ECM ist es? Ein stiller Bus bedeutet einen falschen oder leeren Pin; Datenmüll bedeutet ein Masseproblem, ein 160-Baud-Fahrzeug oder ein Kabel mit direkt verbundenem TX.
Einen Schritt wählen und Test starten drücken; ist ein Schritt bestanden, wird der nächste automatisch gewählt. Neu beginnen löscht die Ergebnisse. Die Befunde sind nach Schwere sortiert (Fehler → Warnung → Info → OK), jeweils mit Nachweis und Abhilfe; eine Grundursache blendet die Probleme aus, die aus ihr folgen. Die Verbindungsprüfung verwendet den auf der Seite Verbindung gewählten Kabeltreiber (angezeigt als Schnittstelle) und beendet die Verbindung – danach wieder Verbinden drücken.
Dashboard und Live-Daten
Die Seiten Dashboard und Live-Daten zeigen, was das Motorsteuergerät gerade misst – damit beobachten Sie den laufenden Motor, prüfen einen Sensor oder sehen nach, ob ein Wert normal ist.
Dashboard
Rundinstrumente für Motordrehzahl, Geschwindigkeit, Kühlmittel, MAP, Drosselklappe und Batterie mit LCD-Anzeigen sowie Kacheln für die übrigen wichtigen Werte, die Ihr ECM sendet – O2, Gemischkorrekturen (BLM, INT), Zündzeitpunkt, IAC, Klopfrücknahme, Luft- und Öltemperatur, Einspritzimpuls, Leerlauf-Solldrehzahl –, jeweils mit Min/Max und einer kleinen Trendlinie. Zeigen Sie mit der Maus auf eine Kachel, um zu sehen, was der Wert bedeutet. Zwei Karten listen die aktuell gemeldeten Fehlercodes und LiveDoctor-Befunde; ein Klick öffnet die jeweilige Seite.
CSV-Log: CSV-Log aufzeichnen speichert jeden Wert in eine Datei, bis Sie Aufzeichnung stoppen drücken; Sitzungen & Support → CSV-Logs öffnen öffnet den Ordner. Die Datei lässt sich in Excel öffnen – haken Sie CSV-Logs mit Dezimalkomma (europäisches Excel) unter Einstellungen an, wenn Ihr Excel Dezimalkommas erwartet. Um eine Fahrt später auszuwerten, brauchen Sie kein CSV-Log: Jede Verbindung wird ohnehin aufgezeichnet (Aufnahmen).
Live-Daten
Drei Registerkarten:
- Alle Werte – jeder Wert, den das ECM sendet, mit Aktuell, Einheit, Bereich Normal und Min/Max seit dem Verbinden. Der kleine Knopf i neben einem Namen erklärt den Wert und nennt seinen typischen Wert bei warmem Motor im Leerlauf.
- Diagramm – bis zu vier Werte Ihrer Wahl über die letzten 60 Sekunden.
- Statusflags – jedes Ein/Aus-Signal (Regelbetrieb, Lüfter, Klimaanlage…) als Leuchte.
Die Einheiten folgen dem Umschalter °C km/h / °F mph in der Titelleiste.
Normalbereiche
Die Spalte Normal zeigt, was eine intakte C4 im aktuellen Motorzustand anzeigt – Zündung ein / Motor aus, läuft, warm, Leerlauf; die App erkennt den Zustand aus den Live-Werten und nennt ihn über der Tabelle (Normalbereiche für: …). Ein Wert knapp außerhalb ist gelb (außerhalb der Norm), ein deutlich abweichender rot (deutlich außerhalb der Norm); wenn Sie mit der Maus auf den Bereich zeigen, erscheint eine Notiz. Quellen: die Umrechnungen des GM Tech 1, das Werkstatthandbuch (Sensorspannungen, Ladung, Lambdasonde) und typische Werte intakter Autos, wo das Handbuch keine nennt (Leerlaufdrehzahl, IAC, Gemischkorrektur, Zündzeitpunkt). Ein roter Wert ist eine Stelle zum Nachsehen, kein Urteil.
Fehlercodes
Ein Fehlercode ist der Vermerk eines Steuergeräts, dass es einen Fehler erkannt hat. Die Seite Fehlercodes liest die Codes aus, erklärt jeden verständlich und gibt Ihnen einen Prüfablauf – fangen Sie hier an, wenn eine Warnleuchte brennt oder das Auto sich seltsam verhält.
Codes lesen
Fehlercodes jetzt lesen drücken: VetteALDL verbindet sich bei Bedarf, wartet auf frische Daten und sagt Ihnen, was gespeichert ist. Aktuell gemeldete Codes zeigt jeden Code mit großer LCD-Nummer, einem kurzen, verständlichen Titel und einem Abschnitt Mehr: was das ECM erkannt hat, Symptome, wahrscheinliche Ursachen (häufigste zuerst), ein schrittweiser Prüfablauf mit Sollwerten, technische Daten, worauf in den Live-Daten zu achten ist, und Hinweise. Die Bedeutung der Codes hängt von der ECM-Familie ab – VetteALDL verwendet immer die zu Ihrem gewählten Auto passende. Die Liste Alle Codes, die dieses ECM melden kann zeigt jeden Code mit GESETZT oder nicht gesetzt.
Code nachschlagen: eine Nummer in das Feld oben rechts eingeben – zum Beispiel einen Code, den die Motorkontrollleuchte geblinkt hat – und den Suchknopf drücken. Das funktioniert auch ohne Verbindung.
Codes löschen
Notieren Sie die Codes (oder erstellen Sie ein Support-Paket) und löschen Sie sie erst nach der Reparatur – das Löschen vernichtet die Spuren sporadischer Fehler. Codes löschen löscht das ECM (Zündung EIN, Motor AUS); CCM-Codes löschen und ABS/ASR-Codes löschen löschen nur das jeweilige Modul. Jeder dieser Knöpfe verlangt eine Bestätigung mit dem Haken Ich habe die Codes notiert / ein Support-Paket exportiert. Ein Fehler, der noch vorhanden ist, setzt seinen Code erneut. Jedes Löschen wird in der Aufnahme markiert.
Codes von Karosseriecomputer (CCM), ABS/ASR und Airbag
Mit den Definitionen L98 1990–91 und LT1 1992–93 liest VetteALDL alle paar Zyklen auch den Karosseriecomputer (GM-Datenlisten A111 für 1990–91 und A173 für 1992–93): Tankinhalt, Spannungen, Türen, Heckklappe, Schlüssel, PASS-Key-Status, Saisonkilometer, Ölwechselzähler, Relais und Kontrollleuchten sowie seine Fehlercodes – aktuelle als C13…C74 neben den ECM-Codes, gespeicherte als H… unter Im Karosseriecomputer (CCM) gespeichert, genau wie der Tacho sie im DIAG-Modus zeigt (C41 = keine Daten vom ECM). Bei LT1-Fahrzeugen von 1992–93 wird auch das ABS/ASR-Modul gelesen (GM A175), mit seinen Codes A21…A83 (ABS / ASR). Aktuelle Airbag-Codes erscheinen ebenfalls hier; die Seite Airbag (SIR) ergänzt die gespeicherten Codes. Bei LT1-Fahrzeugen von 1994–95 kommen Status und Codes von ABS/ASR und Airbag mit den Motordaten und erscheinen auf dieser Seite.
LiveDoctor
LiveDoctor ist ein zweites Paar Augen auf den Live-Daten: Er erkennt Werte, die einander oder einem gesunden Motor widersprechen, und sagt Ihnen, was Sie als Nächstes prüfen sollten. Er arbeitet von selbst, sobald Daten fließen – es gibt nichts zu starten.
Beispiele: Drosselklappe fast geschlossen bei 90 km/h mit hohem Saugrohrdruck, eine träge Lambdasonde, nur im Leerlauf mager (Falschluft), zu hoher Leerlauf bei fast geschlossenem IAC (zusätzliche Luft), zu niedrige oder zu hohe Ladespannung, ein Motor, der nicht warm wird oder überhitzt, Klopfen im Leerlauf, Temperatursensoren, die bei kaltem Motor nicht übereinstimmen. Ein Befund erscheint erst, wenn der Zustand einige Sekunden anhält, und erlischt, wenn er endet. Seine Grenzwerte wurden mit dem Werkstatthandbuch abgeglichen.
Die Seite hat drei Teile: Geführte Tests oben (nächster Abschnitt), Jetzt aktiv und Verlauf (diese Sitzung). Jeder Befund erklärt, warum er wichtig ist, nennt unter Nächste Diagnoseschritte, was zu tun ist, verlinkt unter Zugehörige Codes die passenden Fehlercodes und zeigt die Werte, die ihn ausgelöst haben. Neue Befunde erscheinen außerdem als Meldung auf jeder Seite, und das Dashboard listet die aktiven. LiveDoctor läuft auch mit einer abgespielten Aufnahme. Er gibt einen Hinweis, kein Urteil – bestätigen Sie ihn immer mit einer Messung.
Geführte Tests
Geführte Tests sind Schritt-für-Schritt-Abläufe am Auto für die häufigsten C4-Fehler. VetteALDL sagt Ihnen, was zu tun ist – Motor starten, 2500 U/min halten, auf den Block klopfen –, beobachtet dabei die Live-Daten und sagt Ihnen anschließend, was die Zahlen bedeuten und was als Nächstes zu prüfen ist. Nutzen Sie einen Test, wenn Sie ein Symptom haben (schlechtes Anspringen, zu heißer Motor, zu hoher oder unruhiger Leerlauf, wenig Leistung), oder als Gesundheitscheck nach dem Autokauf oder nach einer Reparatur.
So läuft ein Test ab
- Mit dem Auto verbinden (oder eine Aufnahme abspielen) und LiveDoctor öffnen – die Tests stehen oben auf der Seite. Jede Karte sagt, was der Test prüft, was er braucht (kalter Motor, warmer Motor, auf der Straße, mit Beifahrer, mit Helfer, Sprühdose / Propan) und wie lange er ungefähr dauert.
- Start drücken. Das Feld zeigt Schritt 1 von n, was zu tun ist, einen Fortschrittsbalken, eine Uhr und die Live-Werte, auf die es in diesem Schritt ankommt.
- Tun, was der Schritt sagt. Die meisten Schritte enden von selbst, sobald die Daten zeigen, dass Sie es getan haben; bei einigen drücken Sie Weiter oder Fertig. Ein Schritt, der nicht rechtzeitig erledigt wird, wird übersprungen, und das Ergebnis vermerkt, dass sein Teil fehlt. Test abbrechen beendet den Test jederzeit.
- Das Ergebnis listet die Befunde – ✓ in Ordnung, ℹ Information, ▲ Warnung, ✕ Fehler –, jeweils mit Begründung und den nächsten Prüfungen, dazu eine Tabelle Gemessen. Die Zahlen werden mit dem Werkstatthandbuch und den Tech-1-Daten von GM verglichen. Erneut ausführen wiederholt den Test, Schließen führt zurück zur Liste.
Es läuft immer nur ein Test. Sendet das gewählte ECM einen Wert nicht, den ein Test braucht, steht auf seiner Karte Für dieses Auto nicht verfügbar mit dem fehlenden Wert. Jedes Ergebnis wird in der Sitzung gespeichert und reist so mit einem Support-Paket mit. Die Tests laufen auch mit einer abgespielten Aufnahme.
Sicherheit
- Tests auf der Straße (Vollgasfahrt, Konstantfahrt): nur mit einem Beifahrer, der den Laptop bedient, auf einer leeren Straße, wo es erlaubt und sicher ist. Der Fahrer fährt – sonst nichts.
- Falschluft-Suche: Brandgefahr – nur nicht entzündetes Propan oder kurze Sprühstöße Vergaser- oder Bremsenreiniger verwenden, niemals in der Nähe des Auspuffs, der Lichtmaschine oder der Zündkabel.
- Laufender Motor: Hände, Ärmel und das Kabel von Riemen und Lüftern fernhalten; bei den Tests in der Garage Feststellbremse anziehen und Getriebe in P/N; den Motor im Freien oder mit Abgasabsaugung laufen lassen.
Die Tests
| Test | Wann einsetzen | Was Sie tun | Was geprüft wird |
|---|---|---|---|
| Morgendlicher Sensorcheck – kalter Motor, ca. 1 Min. | Schlechter Kaltstart, Geruch nach fettem Gemisch, Werte, denen Sie nicht trauen | Motor mindestens 6 Stunden kalt. Zündung EIN, Motor AUS, Pedal nicht berühren, 20 Sekunden. | Kühlmittel-, Luft- und Öltemperatur stimmen überein; MAP entspricht dem Luftdruck; TPS-Spannung bei geschlossener Drosselklappe; Vorspannung der Lambdasonde; Batterie im Ruhezustand. |
| Motor springt nicht an – ca. 2 Min. | Der Motor dreht beim Anlassen, springt aber nicht an | Zündung EIN und auf die Kraftstoffpumpe horchen (etwa 2 Sekunden). Dann etwa 5 Sekunden anlassen, ohne das Pedal zu berühren, und Weiter drücken. | Drehzahlsignal (Referenzimpulse), Kraftstofffreigabe durch Pass-Key, Clear-Flood-Modus (Pedal durchgetreten), Einspritzimpuls, Spannungseinbruch beim Anlassen, Temperatursensoren. Scheint die Elektronik in Ordnung, nennt der Test Kraftstoffdruck (mit dem Sollwert für Ihren Motor) und Zündfunken als nächste Prüfungen. |
| Warmlauf und Kühlung – kalter Motor, ca. 25 Min. | Motor wird zu heiß oder nicht warm, Fragen zum Lüfter | Den kalten Motor starten und im Leerlauf laufen lassen, Klimaanlage aus, Pedal nicht berühren, bis der Kühlerlüfter einschaltet und die Temperatur etwas fällt (15–25 Minuten). | Warmlaufzeit, Thermostat, eine springende Kühlmittelanzeige, Einschalttemperatur des Lüfters und ob er wirklich kühlt, Zeit bis zum Regelbetrieb, warmer Leerlauf. Es zählen nur die eigenen Lüfterentscheidungen des ECM – nicht ein Lüfter, der per Stellgliedtest oder für die Klimaanlage eingeschaltet wurde. |
| Leerlauf, Falschluft und Drosselklappe – warmer Motor, ca. 8 Min. | Hoher, niedriger oder schwankender Leerlauf, Absterben | Warmer Motor (Kühlmittel 75 °C oder mehr). 60 Sekunden Leerlauf in P/N, Klimaanlage und Licht aus, Hände weg; 30 Sekunden konstant 2500 U/min; drei kurze Gasstöße auf etwa 2500 U/min im Abstand von 10 Sekunden; Klimaanlage 30 Sekunden ein- und wieder ausschalten (danach Weiter drücken, ebenso ohne Klimaanlage). | Leerlauf im Vergleich zum Sollwert des ECM und zur IAC-Stellung (zusätzliche Luft oder IAC am Anschlag), Falschluft (nur im Leerlauf mager), Gemischkorrekturen, Rückkehr der Drosselklappe an ihren Anschlag nach den Gasstößen, TPS bei geschlossener Drosselklappe, Saugrohrunterdruck, O2-Aktivität, Leerlauf unter Last der Klimaanlage. |
| Falschluft-Suche – warmer Motor, Sprühdose / Propan, ca. 10 Min. | Der Leerlauftest oder LiveDoctor deutet auf Falschluft hin | Warmer Leerlauf, 20 Sekunden Hände weg, während die App die normalen O2- und Integratorwerte lernt. Dann in kurzen Stößen sprühen, eine Stelle nach der anderen, im Abstand von 5 Sekunden: Ansaugkrümmerdichtungen, Drosselklappenfuß, Unterdruckschläuche, Schlauch zum Bremskraftverstärker, PCV-Ventil und Tülle, O-Ringe der Einspritzdüsen. Zum Schluss Fertig drücken. | Jeder plötzliche Sprung des Gemischs ins Fette wird sofort mit Uhrzeit gemeldet, so wissen Sie, wo Sie gerade gesprüht haben. |
| Lambdasonde – warmer Motor, ca. 4 Min. | Hoher Verbrauch, zu fettes oder zu mageres Gemisch, Befund „träge Lambdasonde“ | Warmer Motor im Regelbetrieb: 20 Sekunden konstant 2000 U/min, dann zwei schnelle Gasstöße etwa bis zur Hälfte und loslassen, im Abstand von 5 Sekunden. | Wie weit und wie oft die Sonde umschaltet, ob sie bei einem Gasstoß fett und im Schub mager wird. |
| Batterie und Ladung – mit Helfer, ca. 3 Min. | Anlasser dreht langsam, schwaches Licht, eine Batterie, die sich entlädt | Zündung EIN, Motor AUS für 10 Sekunden; Motor starten; im Leerlauf Scheinwerfer, Gebläse auf Maximum und Heckscheibenheizung einschalten, 30 Sekunden warten und Weiter drücken; Verbraucher eingeschaltet lassen und 15 Sekunden 2000 U/min halten. | Batterie im Ruhezustand, Spannungseinbruch beim Anlassen, Ladung im Leerlauf mit Verbrauchern und bei 2000 U/min im Vergleich zu den Grenzwerten im Werkstatthandbuch, Überladung. |
| Klopfsensor – warmer Motor, mit Helfer, ca. 2 Min. | Klingeln, wenig Leistung, Code für den Klopfsensor | Ein Helfer hält etwa 1500 U/min, während Sie einige Sekunden lang mit einem kleinen Schraubenschlüssel kräftig in der Nähe des Klopfsensors auf den Motorblock klopfen. | Dass das ECM den Zündzeitpunkt zurücknimmt – der Klopftest aus dem Werkstatthandbuch für den Sensor, seine Leitungen und den Klopfkreis des ECM. |
| Vollgasfahrt 50→80 km/h – warmer Motor, auf der Straße, mit Beifahrer, ca. 3 Min. | Stocken beim Beschleunigen oder schwache Leistung unter Last | Gleichmäßig mit etwa 50 km/h im 2. oder 3. Gang fahren (Automatik: D); wo es sicher und erlaubt ist, Vollgas bis etwa 80 km/h, dann Gas weg und ruhig weiterfahren. | Das Gemisch wird fett (die Kraftstoffversorgung hält mit), Klopfrücknahme, die Drosselklappe öffnet ganz, MAP nahe am Luftdruck und – wo das ABS-Modul gelesen wird – der Tacho im Vergleich zu den ABS-Raddrehzahlen. |
| Konstantfahrt 70–90 km/h – warmer Motor, auf der Straße, mit Beifahrer, ca. 3 Min. | Gesundheitscheck auf der Straße, hoher Verbrauch | Etwa eine Minute lang konstant 70–90 km/h auf ebener Straße mit wenig Gas fahren. | Gemischkorrektur bei Konstantfahrt, O2-Aktivität, Klopfen, Ladung, Kühlmitteltemperatur, Wandlerüberbrückung bei Automatik. |
Tipp für Motor springt nicht an bei Fahrzeugen von 1990–95: Wie bei jedem Anlassen während einer Verbindung unter Verbindung → Erweitert die Strategie Nie stummschalten wählen, damit der Karosseriecomputer seinen normalen Datenaustausch mit dem ECM beibehält (Den Bus teilen).
Aufnahmen – eine Sitzung abspielen
Jede Verbindung zum Auto wird automatisch aufgezeichnet, und die Seite Aufnahmen spielt sie später durch die ganze App ab – so werten Sie eine Fahrt zu Hause am großen Bildschirm aus, vergleichen den Zustand vor und nach einer Reparatur oder sehen sich eine Aufnahme an, die Ihnen ein anderer Besitzer geschickt hat.
- Aufgezeichnet wird der rohe Verkehr auf der ALDL-Leitung, Byte für Byte – nicht nur die Werte auf dem Bildschirm.
- Aufnahmen auf diesem Computer listet jede Verbindung mit Datum, Auto und Größe; Abspielen drücken. Datei öffnen spielt ein Support-Paket (.zip) oder eine Bus-Aufnahme (.aldl.jsonl) ab – auch eine, die auf einem anderen Computer entstanden ist oder von einem anderen Besitzer stammt. Die Wiedergabe beginnt auf dem Dashboard.
- Die ganze App arbeitet, als wäre das Auto angeschlossen: Dashboard, Live-Daten mit Normalbereichen, Diagramme, Fehlercodes, Karosserieschalter, ABS, LiveDoctor und geführte Tests. Die Leuchte wird gelb und zeigt Aufnahme wird abgespielt.
- Die Wiedergabeleiste unten auf jeder Seite: 10 s zurück und vor, Abspielen / Pause, Tempo 0,5–20× und eine Zeitleiste zum Ziehen. Marken zeigen Stellgliedtests (blau) und gelöschte Codes (rot); ein Klick springt dorthin. Graue Abschnitte sind Lücken, in denen das Auto keine Daten gesendet hat.
- Nach einem Sprung beginnen Diagramme, Min/Max und LiveDoctor an der neuen Stelle von vorn (LiveDoctor betrachtet die zwei Minuten davor).
- Die Aufnahme wird mit der aktuellen Definition des Autos neu dekodiert, mit dem sie entstand – eine spätere, korrigierte Definition zeigt also auch alte Aufnahmen richtig.
- Während eine Aufnahme läuft, wird das Kabel nicht benutzt, Stellgliedtests sind gesperrt und nichts davon mischt sich in die aktuelle Sitzung. Wiedergabe beenden auf der Seite Aufnahmen oder ✕ in der Wiedergabeleiste beendet sie.
- Verbindungsabbrüche: Fällt das Kabel oder sein USB-Treiber während der Verbindung aus, öffnet VetteALDL es alle paar Sekunden selbst wieder; die Aufnahme läuft in derselben Datei weiter, mit einer Marke, wo die Verbindung verloren ging und wiederkam. Die Aufnahme wird mindestens alle 10 Sekunden auf die Festplatte geschrieben.
- 3 Monate aufbewahrt: Ältere Sitzungen und ihre Aufnahmen werden beim Start von VetteALDL automatisch gelöscht. Um eine zu behalten, kopieren Sie ihren Ordner (oder ihre .aldl.jsonl-Datei) an einen anderen Ort – Aufnahmeordner öffnen zeigt sie – und öffnen sie hier jederzeit wieder.
Bewährt hat sich: am Auto nur verbinden und die Tests machen; über die Zahlen später am großen Bildschirm nachdenken. Wenn Sie Hilfe brauchen, schicken Sie das Support-Paket – wir spielen genau ab, was Sie gesehen haben.
Karosserie & Schalter
Karosserie & Schalter zeigt, was der Karosseriecomputer (CCM) sieht – Türen, Heckklappe, Schlüssel, Licht und Schalter – und lässt Sie jeden Schalter testen; so finden Sie einen Schalter, den der Karosseriecomputer nicht sieht, auch einen, der nur ab und zu aussetzt.
Verfügbar mit den Definitionen L98 1990–91 und LT1 1992–93 (Zündung EIN; der Karosseriecomputer wird etwa einmal pro Sekunde gelesen). Das Auto von oben zeigt nummerierte Marken für linke und rechte Tür, Heckklappe, Schlüssel im Zündschloss, Türschloss (Schlüssel), Taster zum Ver- und Entriegeln, Sicherheitsgurt, Standlicht, Fernlicht, Heckscheibenheizung und Ölstandschalter; Zündung 1 (RUN) und Zündung 3 (Zubehör) stehen in der Liste.
Schaltertest: jede Tür und die Heckklappe öffnen und schließen, den Schlüssel einstecken und abziehen, Ver- und Entriegeln drücken, anschnallen, das Licht schalten. Ein Schalter bekommt ✓ beide gesehen, sobald er in beiden Stellungen gesehen wurde (○ noch nicht gesehen, ● gesehen); einer, der sich nie ändert, ist verdächtig – Schalter, Leitung oder Stecker. Test zurücksetzen beginnt von vorn. Jede Änderung wird mit Uhrzeit unter Änderungen protokolliert, so fällt auch ein Wackelkontakt auf.
Relais, Kontrollleuchten und CCM-Werte listet alles Weitere, was der Karosseriecomputer meldet. Leuchten, Hupe, Relais und Gong testen führt zu den Stellgliedtests des Karosseriecomputers (Stellgliedtests).
ABS / ASR
Die Seite ABS / ASR zeigt das Modul für Antiblockiersystem und Antriebsschlupfregelung der LT1-Fahrzeuge von 1992–93 live – Raddrehzahlen, Sensoren, Pumpe, Codes – und testet jeden Raddrehzahlsensor; nutzen Sie sie, wenn die Warnleuchte für ABS oder Antriebsschlupfregelung angeht.
- Live-Daten am Auto von oben: die Drehzahl jedes Rades; Status von Pumpenmotor, ASR (Antriebsschlupfregelung), Bremsflüssigkeitsstand und Bremslichtschalter; Spannung des Ventilrelais, Querbeschleunigung, Drosselklappenwinkel (ASR) und Motordrehzahl (aus dem Drehzahlmessersignal).
- Radsensortest: jedes Rad von Hand drehen (Auto auf der Hebebühne) oder das Auto langsam rollen lassen – jeder Sensor bekommt ✓ Signal, sobald er eine Geschwindigkeit meldet (die Sensoren liefern erst oberhalb von Schrittgeschwindigkeit ein Signal). Das Bremspedal treten und loslassen, um den Bremslichtschalter zu testen. Der Zähler zeigt, wie viele der fünf getestet sind; Test zurücksetzen beginnt von vorn.
- Raddrehzahlvergleich: Bei Geradeausfahrt wird ein Rad markiert, das mehr als 10 % von den anderen abweicht – dann Sensor, Impulsring und Luftspalt dieses Rades sowie die Reifengröße prüfen.
- Codes: Gespeicherte ABS/ASR-Codes (bis zu drei) mit der Geschwindigkeit und der Zahl der Zündzyklen seit dem Setzen. ABS/ASR-Codes löschen löscht sie; ein Fehler, der noch besteht, kommt wieder.
Andere Baujahre: Bei Fahrzeugen von 1990–91 blinkt die ABS-Leuchte die Codes, wenn ALDL-Pin H mit Pin A gebrückt ist (Zündung EIN) – die Kombiinstrument-Diagnose zeigt, wie das geht und was die Codes bedeuten. Das ABS von 1986–89 blinkt keine Codes; es braucht GMs spezielles Prüfgerät an seinem eigenen Diagnosestecker. Bei Fahrzeugen von 1994–95 kommen Status und Codes von ABS/ASR mit den Motordaten (Fehlercodes).
Airbag (SIR)
Die Seite Airbag (SIR) liest und löscht über das Kabel die Codes des Airbagmoduls (DERM) der Corvettes von 1990–93; nutzen Sie sie, wenn die Leuchte INFL REST nicht ausgeht.
Unterstützt mit den Definitionen L98 1990–91, ZR-1 1990–92 und LT1 1992–93. VetteALDL liest die aktuellen und gespeicherten Codes des Moduls und löscht sie genau wie der GM Tech 1 – Aufbau und Befehle wurden aus der Tech-1-Software selbst gelernt. Der Modulstatus zeigt keine Fehler oder die Anzahl der aktuellen Fehler.
- Aktuelle Codes – jetzt vorhanden (die Leuchte INFL REST brennt).
- Gespeicherte Codes – früher aufgetreten und gespeichert.
- Airbag-Codes löschen – erst nach der Reparatur; ein aktueller Fehler kommt sofort wieder.
Sicherheit: Das Airbagmodul und seine Stecker nie mit einem Messgerät prüfen. Vor jeder Arbeit an Lenkrad, Lenksäule oder SIR-Verkabelung das System wie im Werkstatthandbuch beschrieben deaktivieren: Die Energiereserve des Moduls kann den Airbag auch nach dem Abklemmen der Batterie noch auslösen. Codes lesen und löschen ist gefahrlos.
Andere Baujahre: Die Leuchte INFL REST blinkt die Codes auch, wenn die ALDL-Pins K und A gebrückt sind (Kombiinstrument-Diagnose). Bei Fahrzeugen von 1994–95 kommen Status und Codes des Airbags mit den Motordaten (Fehlercodes). Corvettes vor 1990 haben keinen Airbag.
Stellgliedtests und Expertenmodus
Mit den Stellgliedtests auf der Seite Stellglieder schalten Sie Teile des Autos über seine Steuergeräte ein und aus – einen Kühlerlüfter, ein Relais, eine Leuchte, die Hupe –, um zu prüfen, ob das Teil und seine Verkabelung funktionieren. Nutzen Sie sie, wenn ein Fehlercode oder ein LiveDoctor-Befund auf einen Stromkreis hinweist.
Sicherheit: Stellgliedtests verändern das Verhalten des Autos. Auto abgestellt, Feststellbremse angezogen, Getriebe in P/N; Motor aus, sofern der Test ihn nicht laufend braucht. Jeder Test verlangt eine Bestätigung (Fahrzeug steht, P/N, Handbremse angezogen – ich übernehme die Verantwortung). Ein Befehl wird wiederholt, solange er aktiv ist, und automatisch freigegeben, wenn seine Zeit abläuft, wenn das Auto rollt oder mit Alle freigeben.
Einen Test ausführen
Stellgliedtests brauchen eine aktive Verbindung – zuerst verbinden (nach der Verbindungsprüfung erneut Verbinden drücken). Einen Zustandsknopf neben einem Teil drücken, z. B. EIN oder AUS erzwingen. Der Chip oben zeigt den laufenden Test im Klartext mit Countdown und ob das Modul ihn bestätigt hat (vom Modul bestätigt / noch keine Bestätigung); sein Knopf leuchtet. Ein Test wird abgelehnt, solange das Auto fährt und solange die Live-Daten nicht zum gewählten Auto passen (automatische Prüfung). Jeder Test wird in der Aufnahme markiert.
Was verfügbar ist, hängt vom Auto ab: Kühlerlüfter, Relais des Klimakompressors, AIR-Pumpe und -Umschaltventil, EVAP-Tankentlüftung, Motorkontrollleuchte (MIL), Schaltanzeige 1-4 und bei Fahrzeugen von 1990–93 die unten beschriebenen Tests des Karosseriecomputers. Die Befehle sind genau die Frames, die GMs eigene Tech-1-Software sendet – im virtuellen Tech 1 aufgezeichnet für L98 1989 ($6E), L98 1990–91 ($8D), ZR-1 LT5 1990–92 ($8E, inklusive Sekundär-Kanaldrosseln, Einspritzmodul und Kraftstoffpumpe) und LT1 1992–93 ($DA2); LT1 1994–95 nutzt die bewährte Scan9495-Tabelle. Steuergeräte von 1982–88 (160 Baud) haben keine serielle Stellgliedsteuerung – auch GMs eigener Scanner kann dort nichts schalten –, und für den ZR-1 von 1993–95 ($F0) hat VetteALDL keine Stellgliedtests.
Anlern- und Reset-Funktionen
Unter Anlern-/Reset-Funktionen: BLM-Reset (Gemischadaption löschen) (1989–95 außer ZR-1 von 1993–95) und IAC-Reset (Leerlauf neu anlernen) (LT1 1994–95). Bei warmem Motor im Leerlauf und mit allen Verbrauchern aus ausführen; das ECM lernt danach neu an.
Tests des Karosseriecomputers (1990–93)
Die Gruppen Karosseriecomputer – Kontrollleuchten, Karosseriecomputer – Relais und Gong und Karosseriecomputer – Instrumentenbeleuchtung schalten die Leuchten CHANGE OIL, CHECK GAGES, FASTEN BELTS, SECURITY und LOW OIL, die Hupe, die Relais für Heckscheibenheizung und Innenbeleuchtung und die Gongs 1 und 2 und stellen die Beleuchtung von Instrumenten, Tachoanzeige, Radio und (1992–93) den grünen LEDs zwischen voller Helligkeit und dunkel – dieselben Befehle, die der Tech 1 sendet. Verfügbar mit den Definitionen L98 1990–91, ZR-1 1990–92 und LT1 1992–93; Karosserie & Schalter hat eine Abkürzung dorthin.
Expertenmodus
Funktionen, die Motor, Getriebe oder Katalysator beschädigen können, wenn sie im falschen Moment verwendet werden, liegen hinter dem Expertenmodus: vorgegebene Leerlaufdrehzahl (600–1200 U/min) bei den meisten ECMs, AGR-Ventil, Regelkreis-Modus, die Magnetventile des Getriebes und die Wandlerüberbrückungskupplung, das Magnetventil TCC / 1-4-Skip-Shift und das ZR-1-Sekundärsystem. Expertenmodus drücken, die Warnung lesen, Ich verstehe und akzeptiere das Risiko anhaken und Gefährliche Funktionen anzeigen drücken; danach zeigt die Titelleiste den Chip EXPERTE, bis Sie VetteALDL schließen. Der Expertenmodus öffnet auch die ALDL-Rohdatenkonsole (Experte): Frame-Bytes hexadezimal eingeben (z. B. F4 57 01 00), Prüfsumme anhängen und Auf Antwort warten wählen und Senden drücken. Jeder Frame wird in der Aufnahme der Sitzung protokolliert.
Kombiinstrument-Diagnose
Viele Module der C4 können ihre Fehlercodes im Kombiinstrument anzeigen oder an einer Warnleuchte blinken – ganz ohne Scanner oder Kabel. Die Seite Kombiinstrument-Diagnose zeigt, wie Sie diesen Modus für Ihr Modelljahr starten, und entschlüsselt, was Sie ablesen.
Corvettes von 1990–96 zeigen Modulcodes im Kombiinstrument: 1990–93 mit einer Brücke zwischen den ALDL-Pins G und A (Zündung EIN, Motor aus), 1994–96 zwischen den Pins 12 und 4 des 16-poligen Steckers. Manche Module blinken ihre Codes stattdessen an ihrer eigenen Leuchte: der Airbag an INFL REST (K–A), das ABS von 1990–91 an der ABS-Leuchte (H–A), die Selective Ride Control an ihrer Serviceleuchte; die Klimaautomatik hat eine eigene Diagnose im Bedienteil. Bei Fahrzeugen von 1984–89 blinkt die Motorkontrollleuchte die ECM-Codes, wenn A–B gebrückt ist. Dort ist Pin G der Kraftstoffpumpenkreis: bei Fahrzeugen von 1984–89 niemals G–A brücken.
Auf der Seite die Modelljahre wählen, dann:
- Diagnosemodus aufrufen – die Zeichnung des Steckers (Buchse im Auto, Ansicht von vorn – der Stecker ist spiegelverkehrt) markiert die Brücke; danach folgen die Schritte, Warnungen und wie Sie den Modus wieder verlassen.
- Navigieren – die Tasten und was jede Anzeige zeigt.
- Angezeigtes entschlüsseln – Modul wählen, Code eingeben und Entschlüsseln drücken, um Ursachen und Prüfungen zu sehen. Motorcodes verweisen auf den vollständigen Prüfablauf, Codes des Karosseriecomputers auf den vollständigen Fehlercode-Eintrag. Alle Codes, Parameter und Tipps ergänzen das.
Virtueller Tech 1
Der virtuelle Tech 1 führt die Software von GMs Handscanner Tech 1 – aus Modul-Images, die Sie besitzen – in VetteALDL aus, sodass Sie Menüs, Datenlisten und Tests des originalen Werkstattgeräts an Ihrem Auto oder am Simulator nutzen können.
Er emuliert die Hardware des Scanners (HD6303-Prozessor, Modulspeicher, 4×16-Display, Tastatur und ALDL-Port), sodass die originale Modulsoftware unverändert läuft. VetteALDL enthält keine Software von GM oder Vetronix: Unter Modul-Images auf Importieren drücken und eigene Modul-Dumps (.bin, Header $A5) oder einen seriellen Mitschnitt der Programmierung einer Mass Storage Cartridge durch TIS2000 (.txt) wählen – jede enthaltene Anwendung wird ein eigenes Image. Ein Image mit dem Vermerk fehlende Seiten funktioniert möglicherweise nicht; Einzel-Patch bedeutet, dass seine Übergabe an ein Begleitprogramm im Speicher deaktiviert ist (die Datei wird nicht verändert); ✕ entfernt ein Image.
Ein Image und eine Verbindung wählen: Simulator (unter Simuliertes Auto eine der VetteALDL-Definitionen wählen) oder Kabel (echtes Auto), das das auf der Seite Verbindung gewählte Kabel verwendet – stellen Sie dort Ihr Kabel ein, nicht den Simulator. Der eigene Scanner von VetteALDL pausiert, solange der Tech 1 das Kabel belegt. Start drücken und Tastenfeld oder Tastatur benutzen: 0–9 = F0–F9, Y / N = YES / NO, ↑ / ↓, Enter, Esc = EXIT. ▲ / ▼ blättern durch Menüs (in Stellgliedtests ▲ = EIN, ▼ = AUS). ALDL-Frames zeigt, was der Tech 1 sendet und was das Auto antwortet.
Mit dem Kabel sind Stellgliedtests echt: Sie schalten Relais, Lüfter und Magnetventile an Ihrem Auto – Motor aus, sofern ein Test ihn nicht braucht, Feststellbremse angezogen, Getriebe in P/N.
Für Corvettes (siehe Welches Modul für welche Corvette auf der Seite): 81-93 POWERTRAIN deckt das Motorsteuergerät von 1982–93 ab (Jahr eingeben, F0: VIN, das 8. Zeichen der VIN – 8 = L83/L98, P = LT1, J = LT5 – und YES für Ihre Baureihe); 88-93 BODY und das 88-92-Y-Body-Modul decken den Karosseriecomputer (CCM) ab: Datenliste, Codes und Tests des Kombiinstruments. Die 94-96-Anwendungen der Mass Storage Cartridge brauchen Teile, die im bekannten Mitschnitt fehlen, und die Motoren von 1982–88 senden mit 160 Baud, womit sich der virtuelle Tech 1 noch nicht verbinden kann.
Busmonitor
Der Busmonitor zeigt jede Nachricht auf der ALDL-Leitung in dem Moment, in dem sie übertragen wird – zur Fehlersuche bei einer Verbindung oder um zu sehen, wie die Steuergeräte des Autos miteinander sprechen.
Jede Zeile zeigt Zeit, Typ, Modul und die Bytes in Hex. Typen: RX = vom Auto empfangen, ECHO = unser eigener Frame, der durch das Kabel zurückkommt, ECHO≠ = unser eigener Frame, vom Kabel verfälscht, ACK = ein Modul wiederholt unseren Befehl, JUNK = Bytes, die keinen gültigen Frame ergeben haben. Pause / Fortsetzen, Leeren und Eigenes Echo ausblenden erleichtern das Lesen; die Zähler oben rechts zählen die Frames pro Modul. Normaler Corvette-Verkehr bei eingeschalteter Zündung: 40 55 6B (das CCM fragt das ECM ab), 41 … (das ECM antwortet), F0 56 F1 C9 (Präsenzabfrage des CCM).
Viele ECHO≠-Zeilen, während das Auto sauber antwortet, bedeuten einen schwachen Sender im Kabel (z. B. ein Diodenkabel): Lesen funktioniert, aber eine Schottky-Diode oder das Kabel Rev B liefern ein sauberes Echo. Verbindungsdetails zeigt dieselbe Warnung.
Das Kabel
Das Kabel verbindet den USB-Anschluss des Laptops mit der ALDL-Buchse des Autos. Dieser Abschnitt erklärt, welcher Pin die Daten führt, warum viele selbst gebaute Kabel Probleme machen und wie das VetteALDL-Kabel das vermeidet; die Seite Kabel enthält Schaltplan, Stückliste sowie Aufbau- und Testschritte.
Pins: 1990–95 Daten auf Pin M; 1982–88 Daten auf Pin E (160 Baud) plus der 10-kΩ-Widerstand A–B; 1989 E und M verbunden; Pin A = Masse. Fahrzeuge mit 16-poligem Stecker: Daten auf Pin 9, Masse auf Pin 4 und 5. Die Buchse sitzt unter dem Armaturenbrett auf der Fahrerseite.
So funktioniert es: Die ALDL-Leitung ist eine einzelne Open-Collector-Leitung, die im ECM auf 5 V hochgezogen wird; die Module ziehen sie zum Senden auf LOW. Ein Kabel darf sie daher nur auf LOW ziehen – ein USB-Seriell-Chip, dessen TX direkt an der Leitung hängt, treibt sie ständig auf HIGH und kämpft gegen jedes Modul, und die Bits werden zu Datenmüll. Das empfohlene Design (Rev B) nutzt einen echten FT232RL mit 5 V, eine Open-Collector-Transistorstufe an TX (2N3904, 40 V), einen BSS138-MOSFET als RX-Trennstufe, eine 24-V-TVS-Diode gegen Spannungsspitzen, einen Datenpin-Wahlschalter (M für 1990–95, E für 1982–88, beide für 1989) und einen Schalter für den 10-kΩ-Widerstand A–B (nur 1982–88). Es übersteht 12–24 V am Datenpin (falscher Pin, Batterie) und ist stromlos für das Auto unsichtbar.
Eine Schnelllösung für vorhandene Kabel mit „TX+RX verbunden“ steht auf der Seite Kabel – sie ist nicht gegen 12 V geschützt. Testen Sie jedes neue oder geänderte Kabel mit der Verbindungsprüfung, Schritte 1–4.
Sitzungen und Support-Pakete
Sitzungen & Support zeichnet alles auf, was VetteALDL getan hat, und packt es in eine einzige Datei, wenn Sie Hilfe brauchen.
Jeder Programmlauf wird aufgezeichnet: Verbindungsversuche, der Zustand der Kontrollleuchte, Ergebnisse der Verbindungsprüfung, LiveDoctor-Befunde, Ergebnisse geführter Tests, ausgedünnte Live-Daten und der rohe Busverkehr. Aufgezeichnete Sitzungen listet sie mit dem Ergebnis (Live-Daten empfangen, keine Live-Daten oder aktuell) und der Zahl der Verbindungen. Sitzungen werden 3 Monate aufbewahrt.
Support-Paket
Schreiben Sie in das Notizfeld, was passiert ist (Auto, Baujahr, Motor, was Sie getan haben), und drücken Sie Support-Paket erstellen. Die .zip-Datei enthält die Ereignisse und das App-Protokoll dieser Sitzung, die rohe Bus-Aufnahme, die Ergebnisse der Verbindungsprüfung, Systeminformationen (Windows-Version sowie die Ports, USB-Chips und Treiber, die die App gesehen hat), Ihre Einstellungen, die drei neuesten CSV-Logs und Ihre Notiz – sonst nichts von Ihrem Computer. Sie können sie vor dem Senden öffnen und prüfen. Dann:
- An das VetteALDL-Team senden – lädt das Paket nach Ihrer Bestätigung per HTTPS hoch; kein E-Mail-Programm nötig.
- Per E-Mail senden ([email protected]) – öffnet eine fertige Nachricht, und der Ordner mit der .zip-Datei öffnet sich, damit Sie sie hineinziehen können.
- Datei zeigen oder Kopie speichern… – um sie auf einen USB-Stick zu kopieren oder an einen Forenbeitrag anzuhängen.
Ein Paket lässt sich Byte für Byte wiedergeben – von uns, von Ihnen oder von einem anderen Besitzer: Aufnahmen → Datei öffnen. Paket-Ordner öffnen, CSV-Logs öffnen und Datenordner öffnen öffnen diese Ordner im Windows-Explorer.
Einstellungen
Unter Einstellungen legen Sie Ihre Voreinstellungen fest, fügen eigene Fahrzeugdefinitionen hinzu und sehen die Version samt Update-Prüfung.
- Allgemein – Startbildschirm beim Programmstart anzeigen; CSV-Logs mit Dezimalkomma (europäisches Excel); der Datenordner, in dem Sitzungen, Aufnahmen, Logs und Support-Pakete liegen.
- Definition importieren – eine TunerPro-
.adx-Datendefinition oder eine VetteALDL-.json-Datei laden; sie erscheint in der Fahrzeugliste unter Eigene Definitionen. - Installierte Definitionen – jede Definition mit der Zahl ihrer Werte, Flags und Stellgliedtests sowie ihren Quellen.
- Über – die Version, Nach Updates suchen (fragt nur bei vettealdl.com nach, wenn Sie den Knopf drücken; gibt es eine neuere Version, öffnet Herunterladen sie) und Spendieren Sie mir einen Kaffee.
Sprache, Einheiten und das Tag-/Nacht-Design schalten Sie in der Titelleiste um.
Häufige Fragen
Das Fenster ist zu groß oder die Schrift zu klein
VetteALDL öffnet sich nie größer als der Bildschirm und merkt sich Größe und Position; auf kleinen oder stark skalierten Laptop-Bildschirmen startet es maximiert und etwas verkleinert. Den Zoom ändern Sie mit Strg + / Strg − oder Strg + Mausrad; Strg 0 stellt die automatische Größe wieder her. Ein Doppelklick auf die Titelleiste maximiert das Fenster oder stellt es wieder her.
Kann ich VetteALDL ohne Auto ausprobieren?
Ja. Wählen Sie auf der Seite Verbindung Simulator (Demo, ohne Fahrzeug) als Kabeltreiber für eine virtuelle Corvette (Simulator), oder spielen Sie eine Aufnahme ab – auch eine, die Ihnen ein anderer Besitzer geschickt hat (Aufnahmen).
WinALDL / FreeScan / DataMaster funktionierten mit meiner Corvette von 1990–91 nicht – warum?
WinALDL liest nur 160-Baud-ECMs. FreeScan hat kein $8D-Profil und schaltet das CCM nie stumm. Der Installer von DataMaster ist ein 16-Bit-Programm (er läuft nicht unter 64-Bit-Windows), DataMaster öffnet nur COM1–4, und seine CCM-Anmeldung braucht 1 ms Latenz.
Die Werte sehen nach Datenmüll aus
Die Verbindungsprüfung ausführen. Typische Ursachen: TX direkt mit dem Bus verbunden (kämpft gegen das ECM), in FT_Prog „invert TXD/RXD“ bei einem TTL-Board aktiviert gelassen, fehlende Masse, ein gefälschter FT232 mit FTDI-Treiber 2.12 oder die falsche Definition (das erkennt meist schon die automatische Prüfung).
Brauche ich den 10-kΩ-Widerstand? (A–B-Modi)
Beim Einschalten der Zündung misst das ECM den Widerstand zwischen den ALDL-Pins A (Masse) und B (Diagnoseanforderung) und ändert sein Verhalten – GMs Tech 1 schaltet diese Widerstände selbst:
- Offen – Normalbetrieb, für Probefahrten. TPI-Steuergeräte von 1985–88 senden in diesem Modus bereits einen Teil ihrer Daten.
- 10 kΩ – ALDL-Modus der Steuergeräte von 1982–88 (160 Baud): volle Datenliste mit langsamerer Aktualisierung (ca. 1,5 s), Closed-Loop-Zeitgeber übersprungen, Zündzeitpunkt nach früh verstellt, Leerlauf um 1000 U/min, Tankentlüftung evtl. aktiv. Leerlaufqualität und Zündzeitpunkt in diesem Modus nicht beurteilen.
- 0 Ω (A–B gebrückt) – Werkstattmodus: Zündung ein, Motor aus = Fehlercodes blinken über die Motorkontrollleuchte; Motor läuft = die Leuchte zeigt offenen/geschlossenen Regelkreis. Mit G–A startet so auch die Kombiinstrument-Diagnose 1990–93.
- 3,9 kΩ – Notlauf / Werkstest: Das ECM läuft mit seiner Notlaufkalibrierung.
Bei Steuergeräten ab 1989 (8192 Baud) A–B beim Auslesen offen lassen – das $8D-Steuergerät meldet einen 10-kΩ-Widerstand sogar, und die App warnt. Die Seite Verbindung zeigt für das gewählte Auto, ob der Widerstand nötig ist oder aus sein muss.
Kann ich die Einschalttemperatur der Lüfter ändern?
Bei ECMs von 1985–93 nicht über ALDL: Die Kalibrierung steckt in einem austauschbaren PROM-/MEMCAL-Chip. Sie kann ausgelesen, bearbeitet (TunerPro + XDF) und auf einen neuen Chip gebrannt werden. Die LT1-PCMs von 1994–95 lassen sich über ALDL flashen.
Wo speichert VetteALDL meine Dateien?
In %LOCALAPPDATA%\VetteALDL (die Einstellungen zeigen den genauen Pfad): Sitzungen mit ihren Aufnahmen, CSV-Logs, Support-Pakete und Ihre Einstellungen. Sitzungen & Support hat Knöpfe, die jeden dieser Ordner öffnen. Sitzungen und Aufnahmen, die älter als 3 Monate sind, werden automatisch gelöscht – kopieren Sie, was Sie behalten möchten.
Geht VetteALDL ins Internet?
Nur, wenn Sie es darum bitten: An das VetteALDL-Team senden lädt nach Ihrer Bestätigung ein Support-Paket hoch, und Nach Updates suchen fragt bei vettealdl.com nach der neuesten Version. Links wie Spendieren Sie mir einen Kaffee öffnen sich in Ihrem Browser. Es gibt keine Werbung, keine Nutzungsanalyse und kein Tracking.
Das ist eine öffentliche Beta – wie melde ich ein Problem?
Direkt nach dem Problem Sitzungen & Support öffnen, eine kurze Notiz schreiben (Auto, Baujahr, Motor, was Sie getan haben) und Support-Paket erstellen drücken. Dann An das VetteALDL-Team senden drücken: Das Paket kommt per HTTPS direkt zu uns (Sie bestätigen vorher; kein E-Mail-Programm nötig). Offline? Per E-Mail senden öffnet eine fertige Nachricht, und der Ordner zeigt die .zip-Datei zum Hineinziehen. Das Paket enthält das App-Protokoll und den Busverkehr dieser Sitzung – Sie können es vor dem Senden öffnen und prüfen.
Danksagungen und Lizenzen
Die Definitionen sind von TunerPro-ADX-Dateien der Community abgeleitet (die Autoren sind in jeder Definition genannt) und mit der Tech-1-Software von GM abgeglichen. Das Protokollwissen stammt aus der GM-ALDL-Community (gearhead-efi, pcmhacking, thirdgen, corvetteforum, techedge, ecmguy), aus dem Reverse Engineering älterer Tools zwecks Interoperabilität (TTS DataMaster, Scan9495 von GaryDoug, WinALDL, FreeScan), aus den GM-Datenstrom-Spezifikationen A111, A172, A173 und A175 (Karosseriecomputer, LT1 1992–93, ABS/ASR) und aus dem Werkstatthandbuch der Corvette von 1994. VetteALDL verwendet Python, pyserial, PyUSB/libusb und Qt (PySide6, LGPL). Der virtuelle Tech 1 emuliert nur die Scanner-Hardware und enthält keine Software von GM oder Vetronix.
Mitgeliefert: Zadig 2.9 von Akeo Consulting (GPLv3, unverändert, Quellcode unter github.com/pbatard/libwdi) für die optionale WinUSB-Bindung.
Haftungsausschluss
VetteALDL ist Donationware – kostenlos nutzbar, mit freiwilligen Spenden in beliebiger Höhe –, wird unter der VetteALDL-Lizenzvereinbarung bereitgestellt (die Datei LICENSE im Programmordner, auch unter vettealdl.com/license) und ist ein unabhängiges Projekt, das weder mit General Motors, Chevrolet oder Vetronix verbunden ist noch von ihnen unterstützt wird. „Corvette“, „Tech 1“ und andere Namen sind Marken ihrer Inhaber und werden nur verwendet, um die Kompatibilität zu beschreiben. Nutzung auf eigene Gefahr; Stellgliedtests nur mit abgestelltem Auto, angezogener Feststellbremse und Getriebe in P/N ausführen.
Das Projekt unterstützen
VetteALDL ist kostenlos, ohne Werbung und Tracking. Wenn es Ihnen einen Werkstattbesuch erspart hat, können Sie die weitere Arbeit (weitere Modelle, Kabelsätze, Tests an echten Autos) unterstützen: buymeacoffee.com/com4tee ☕ – derselbe Link steht unten im Menü und unter Einstellungen → Über.